Wir können auch anders: Neue Anwendungsgebiete für unsere MMA-Harze

Neben der traditionellen Anwendung von MMA-Harzen auf Fußböden entwickeln wir eine Serie von Produkten für den Orthopädiesektor. Hauptsächlich sollen daraus Formteile als Faserverbundwerkstoff hergestellt werden. Sie müssen dabei unterschiedliche Eigenschaften erfüllen, wie Plastizität, Formsteifigkeit, sollen wärmeverformbar und ermüdungsfest bei Torsionsbeanspruchung sein. Diese Harze besitzen im Gegensatz zu unseren bekannten Beschichtungsharzen eine längere Verarbeitungszeit und ein zäheres Festigkeitsverhalten. Mittels Pigmentpasten werden die Faserverbundwerkstoffe mit Hautfarben versehen und zunächst als Platten- oder plastisch verformte Modellierware hergestellt, um anschließend Bestandteil von Prothesen, orthopädischen Schuhen oder Gehhilfen zu werden.

 

Im Einzelnen handelt es sich um ein grundierungsähnliches Siegelharz, mit dem poröse Werkstoffe porenfrei vorgrundiert und zugleich versiegelt werden, um dem Werkstoff eine glatte und eingefärbte Oberfläche zu geben. Die so genannten Laminierharze müssen sich sowohl für Glasfasergewebe als auch für Karbonfasern eignen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in Flexibilität bzw. Zähigkeit, Viskosität, Oberflächenbenetzung, Faserhaftung, langer Modellierfähigkeit und Temperatursteifigkeit. Unsere Harze werden zur Zeit von einigen Großkunden in der Praxis getestet.